Interne Verlinkung – so ist’s richtig!

Wenn bei der Optimierung von Websites von Links gesprochen wird, dann sind meist externe Links gemeint, mit denen man seine Ergebnisse verbessern möchte. Völlig in Vergessenheit gerät gern die interne Verlinkung – bzw. ist in den Köpfen verankert, dass diese eh keine Auswirkungen hat. Dabei haben die internen Links eine Menge Power, wenn man sie denn richtig einsetzt!

Die interne Verlinkung gehört zu den mächtigsten Werkzeugen der Onpage-Optimierung. Mit ihr verbessern sich viele Faktoren auf der Website, die für Google wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel die Übersichtlichkeit und die Benutzerfreundlichkeit. Beides ist ein Vorteil für jeden Besucher der Website und somit auch ein positives Signal für die Suchmaschine. Kunden und Google können mit einer gut durchdachten Verlinkung Inhalte leichter auffinden und werden im besten Fall intelligent durch die Website, bis hin zum Kauf geleitet.

Besonders positiv gewertet werden Links, die im Fließtext integriert sind und möglichst am Anfang platziert werden. Im besten Fall passen die Links farblich zum Design, heben sich aber trotzdem genug ab, um auch wahrgenommen zu werden. Der Linktext sollte klar verständlich sein und ausdrücken, was der User hinter dem Link erwarten kann. Und natürlich sollte das Link-Ziel die Erwartungen des Users erfüllen. Sonst verlässt dieser die Seite sofort wieder und gibt Google damit das Signal, dass das Linkziel uninteressant ist.

Ebenso wie externe Websites, hat auch die Startseite der eigenen Website Link Juice, der mit jedem Link auf Unterseiten aufgeteilt werden. Gehen zehn Links von der Startseite auf Unterseiten, erhält also jede dieser Unterseiten zehn Prozent des Link Juice. Es macht also Sinn, nicht zu viele Links von der Startseite abgehen zu lassen, um die Wichtigkeit der Unterseiten nicht zu schmälern. Wenige Unterseiten, die wiederum als Verteiler für weitere Unterseiten zum Thema dienen, machen also Sinn. Die Unterseiten werden zu sogenannten Pillar Pages und verweisen dann auf Content Cluster zu den jeweiligen Themen. Das macht es nicht nur für User sehr angenehm, auf der Website zu navigieren, sondern ist auch ein idealer Aufbau für Google und Co.

Mit ein bisschen Planung lässt sich so die interne Verlinkung als Boost fürs Ranking genutzt werden. Es macht also definitiv Sinn, auch da seinen Fokus drauf zu legen!

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