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Ein Jahrzehnt mit iPad – vom Spielzeug zum Arbeitsgerät

Am 27. Januar 2010 trat Steve Jobs auf die Bühne und stellte in einer Präsentation, einen Tablet-Computer vor, der den PC ablösen sollte. Diese Vision, die Steve Jobs damals hatte, ist bis heute nicht eingetroffen – dennoch ist das iPad heute bei vielen nicht mehr aus dem (Arbeits-)Alltag wegzudenken. Schon damals waren die Reaktionen auf das Tablet unterschiedlich. Während die Medien viel Aufsehens darum machten, gab es aber auch sehr viele kritische Stimmen.

Steve Jobs Biograf Walter Isaacson beschrieb später den Tag der iPad-Vorstellung auch auch die Frustration, die Jobs im Anschluss daran zeigte. Er konnte damals nicht verstehen, dass viele Reaktionen vor allem Dinge zum Inhalt hatten, die für die Leute fehlten. So wurde beispielsweise beklagt, dass es kein USB-Kabel gab. Für Steve Jobs war es unverständlich, warum Menschen etwas an diesem Gerät vermissten. Allerdings wurde aus Frust auch schnell gute Laune, als das iPad dann in den Handel kam und in weniger als einem Monat eine Million iPads verkauft wurden. Ein gigantischer Erfolg, der sogar die Verkaufszahlen des iPhones in den Schatten stellte.

Anfangs wurde das iPad eher privat genutzt. Die Nutzer waren begeistert von den langen Akku-Laufzeiten und Verlage sahen es als ideale Plattform für digitale Zeitungen und Magazine. Auch Spiele waren sehr beliebt auf dem Tablet – ebenso wie erste Produktivitäts-Apps, die das iPad zum Personal Digital Assistent machten. Als 2013 die Absatzzahlen für das Gerät mit rund 70 Millionen ihren Höhepunkt erreichten, hoffte man wieder, dass ein Tablet tatsächlich den PC verdrängen könnte, aber das geschah nicht. In Folge sanken die Verkäufe wieder. Unter anderem vor allem deshalb, weil das Gerät lange hält und nicht so oft ersetzt werden muss, wie ein Smartphone.

Bis heute ist der Absatz nicht mehr annähernd an damalige Zahlen heran gekommen, aber das ist auch nicht nötig. Das iPad ist trotz allem ein Helfer, der bei vielen Menschen nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist. Privat wird es zum Second Screen und rege zum Couch Surfing und für den Konsum verschiedener Medien genutzt – beruflich ist es mit dem iPad Pro so leistungsfähig geworden, dass viele Arbeiten heute wirklich keinen Computer mehr erfordern. Was Steve Jobs allerdings nie erwartet und geplant hätte: Der Apple Pencil ist auch äußerst beliebt geworden und wurde gemeinsam mit dem iPad Pro besonders im beruflichen Umfeld zum nützlichen Werkzeug, das viele Arbeiten erleichtert.

Wie sich der Markt von Tablets und PCs in den nächsten Jahren entwickelt oder ob sogar etwas völlig Neues kommt, das uns Vorteile bringt, wird sich zeigen. Bis dahin können beide Geräte nebeneinander gut existieren und haben ihre Berechtigung!

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